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Änderungen bei der Immobilienertragsteuer und der Grunderwerbsteuer ab 01.01.2016

Am 30.06.2015 hat der Nationalrat das Steuerreformgesetz 2015/2016 verabschiedet. Neben vereinzelten von der Politik hervorgehobenen steuerlichen Entlastungen finden sich in diesem Gesetz auch eine Reihe von Belastungen, von der auch eine Vielzahl von Liegenschaftseigentümern betroffen sind.

 

Mehrbelastungen beim Immobilienverkauf an natürliche Personen

 

Grundsätzlich fällt Immobilienertragsteuer nur bei entgeltlichen Rechtsgeschäften, somit etwa beim Erwerb mittels Kaufvertrag, Tauschvertrag oder wenn die Gegenleistung zumindest die Hälfte des Verkehrswertes der übertragenen Liegenschaft erreicht.

 

Der Steuersatz gemäß § 30a Abs 1 Einkommensteuergesetz für Veräußerungen von Immobilien steigt für natürliche Personen ab 01.01.2016 von 25 % auf 30 %.

 

Eine weitere Neuerung ist der Entfall des „Inflationabschlages“. Zweck des Inflationsabschlages war es, inflationsbedingte Scheingewinne zu vermeiden. Durch die Neuregelung ab 01.01.2016 kommt es somit bei nach dem 01.04.2002 angeschafften Liegenschaften (“Neubestand“) zu einer spürbaren Erhöhung der Immobilienertragsteuer für derartige Fälle.

 

Grunderwerbsteuer „Neu" ab 01.01.2016

 

Als wesentliche Neuerung gegenüber der bisherigen Regelung ist die Ermittlung der Bemessungsgrundlage für die Berechnung der Grunderwerbsteuer, somit der Wert der Gegenleistung.

 

Bisher diente bei unentgeltlichen Übertragungen, etwa durch Schenkungsvertrag, der erhöhte dreifache Einheitswert als Bemessungsgrundlage. Ab 01.01.2016 ist der "Wert der gesamten Immobilie“ als Bemessungsgrundlage heranzuziehen.

 

Ab 01.01.2016 wird bei der Ermittlung der Grunderwerbsteuer auch unterschieden, ob ein Erwerb unentgeltlich, teilentgeltlich oder entgeltlich erfolgte. Entscheidend ist, ob die Gegenleistung nicht mehr als 30 %, nicht mehr als 70 % oder mehr als 70 % des Liegenschaftswertes beträgt.

 

Bis zu einem Liegenschaftswert von € 250.000,00 fallen 0,5 %,

darüber bis € 400.000,00 fallen 2 % und für den darüber hinausgehenden Liegenschaftswert über € 400.000,00 fallen 3,5 % Grunderwerbsteuer an.

 

Der Wert des Liegenschaftsvermögens kann auf drei verschiedene Arten ermittelt werden:

 

- Summe des hochgerechneten (anteiligen) dreifachen Bodenwertes und des Gebäudewertes

- Immobilienpreisspiegel

- Schätzgutachten

 

Ob eine Übertragung von Liegenschaftsvermögen noch vor 01.01.2016 sinnvoll ist, hängt auch noch von weiteren Faktoren ab.

 

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